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Das Adventhaus Chemnitz wurde im Jahr 1922/1923 in
schwieriger Zeit erbaut (Inflationszeit). Seitdem haben viele Menschen in diesem Haus die frohe
Botschaft vom gekreuzigten, auferstandenen und wiederkommenden Herrn Jesus Christus gehört.
Durch große Gottesdienste, Konferenzen und zahlreiche evangelistische Veranstaltungen ist
das Adventhaus weit über die Grenzen von Chemnitz bekannt geworden.
Im Sommer 1999, zum 100jährigen Jubiläum der Adventgemeinde Chemnitz, konnte das neugebaute
Gemeindezentrum eingeweiht werden. Wer von der Hans-Sachs-Straße auf das Adventhaus sieht,
merkt, dass die Außenfassade fast unverändert geblieben ist. Dieser Kompromiss war notwendig,
um dem Denkmalschutz gerecht zu werden.
Das neue Haus vereint die Vorzüge einer Kirche und flexible Räumlichkeiten für verschiedene
Gemeindebedürfnisse in sich.
Der Gottesdienstraum bietet Platz für 220 Personen und kann durch Empore und Einbeziehung
eines Mehrzweckraumes auf 300 Plätze erweitert werden. Viel Glas lässt dem Tageslicht freien
Zutritt und macht den Kirchenraum hell.
Die bis auf den Fußboden reichenden Fenster erlauben Außenstehen Einblick in das, was im Haus
geschieht und die Drinsitzenden fühlen sich nach draußen nicht abgeschottet. Diese Architektur
unterstützt unser Selbstverständnis als Gemeinde.
Die drei Sitzblöcke verlaufen nicht parallel, sind aber alle nach dem Kreuz und das Sprechpult
ausgerichtet. Christus ist die Mitte unseres Glaubens und wir verstehen uns als eine auf das
Wort Gottes hörende Gemeinde. Unmittelbar unter dem Kreuz befindet sich ein Taufbecken. Dort
werden jene durch Untertauchen getauft, die Jesus als ihren Erlöser und Herrn angenommen haben.
Die rekonstruierte Jehmlich-Orgel begleitete schon im alten Haus den Gemeindegesang oder
erklang zur Anbetung.
Mehrere Nebenräume werden dankbar von den unterschiedlichen Gruppen in der Gemeinde genutzt.
Die eingebaute Küchenzeile erfreut sich regen Zuspruchs von der Jugend bis zu den Senioren.
Das Foyer ist aus Kostengründen etwas kleiner. Daran haben wir uns inzwischen aber gewöhnt.
Einen gepflegten Eindruck hinterlassen auch die Außenanlagen. Neben einer Reihe von Parkplätzen
gibt es im Gelände auch ausreichend Sitzplätze auf Bänken.
Im vorderen Teil des Adventhauses (Straßenseite) befindet sich neben einer Außenstelle der
Grundstücksverwaltung des Norddeutschen Verbandes auch das Suchtberatungszentrum Chemnitz,
eine Einrichtung des Advent-Wohlfahrtwerkes e.V. In der Adventgemeinde Chemnitz hat die Arbeit
mit Suchtgefährdeten eine lange Tradition. Aus kleinen Anfängen entstand hier ein Beratungszentrum,
in dem mehrere hauptamtliche Mitarbeiter tätig sind und professionelle Hilfe bei Gefährdung
oder Abhängigkeit (z.B. von Alkohol, Drogen, Glücksspiel, Medikamenten und Nikotin) leisten.
Weitere Infos sind unter
www.suchtberatung-chemnitz.de erhältlich.
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